Kredit ohne Schufa

Wissenswertes zum Thema Schufa Score

Die Schufa dient vielen Unternehmen als Hilfsmittel zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit eines potenziellen Kunden, wobei besonders der Schufa Score von großer Bedeutung ist. Denn neben den persönlichen Daten, die über nahezu jeden Bürger hierzulande in der Schufa gespeichert sind, kommt es den bei der Schufa anfragenden Unternehmen, wie zum Beispiel den Banken, vor allem darauf an, eine Einschätzung über die Bonität des Kunden zu erhalten. Der Schufa Score stellt einen Wert zwischen Eins und 100 dar und basiert auf verschiedenen Angaben, die über den Betroffenen von der Schufa gespeichert sind. Desto höher der Score-Wert ist, als umso besser kann die Kreditwürdigkeit des Kunden eingeschätzt werden. Generell gibt der Schufa Score also die rein statistische Wahrscheinlichkeit an, wie hoch das Risiko eines Kreditausfalls beim entsprechenden Verbraucher ist. Es gibt einen Schufa Basisscore und einen spezifischen Branchenscore. Der Basisscore wird dem Verbraucher im Zuge einer Eigenauskunft mitgeteilt, während das anfragende Unternehmen, beispielsweise ein Mobilfunkunternehmen, in der Regel den Branchenscore mitgeteilt bekommt. Damit ein anfragendes Unternehmen den Schufa Score mitgeteilt bekommt, muss es zum einen einen Vertrag mit der Schufa haben und zum anderen muss auch die Einverständniserklärung des betroffenen Kunden vorliegen, dass eine Auskunft eingeholt werden darf.





Auf welchen Daten und Zahlen basiert der Schufa Score?

Eine wichtige Frage zum Thema Schufa Score ist, auf welcher Basis der Score eigentlich gebildet wird, also welche Fakten den Punktewert in die eine oder die andere Richtung beeinflussen. Es gibt hier sechs Kategorien bzw. Datenarten, auf deren Basis der Schufa Score ermittelt wird, und zwar lauten diese sechs Datenarten: bisherige Zahlungsstörungen, allgemeine Daten, Kredithistorie, Kreditnutzung, Kreditaktivität im letztem Jahr und auch die Anschriftendaten zählen zu diesen Datenarten dazu. Im Einzelnen haben beispielsweise die so genannten Negativmerkmale einen erheblichen Einfluss auf den Schufa Score. Negativmerkmale sind vor allem ein Mahnbescheid, ein Haftbefehl, Eidesstattliche Versicherungen oder ein unerledigter Kredit. Liegt auch nur eines dieser Merkmale vor, ist der Scorewert extrem negativ bzw. wird mitunter erst gar nicht berechnet. Auch ein häufiger Wohnsitzwechsel „drückt“ den Schufa Score, denn es wird hier davon ausgegangen, dass der häufige Wechsel des Wohnortes aufgrund eines häufigeren Wechsels des Arbeitsplatzes vorgenommen wurde, was als ein Zeichen für Unbeständigkeit gilt. Selbst die Anschrift bzw. der Wohnort haben Einfluss auf den Gesamtscore, denn rein statistisch gibt es durchaus Wohnorte bzw. Stadtteile, in denen vermehrt Bürger wohnen, die schon einmal Kreditausfälle verursacht haben. Ebenfalls einen Einfluss auf den Schufa Score haben Alter des Verbrauchers (je älter, desto besser), bestehende Konten und Anzahl der getätigten Kreditanfragen.




Themen

Left box